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Hier wird es kompliziert und die Menschen haben unterschiedliche Meinungen. Es wird nicht als Friedensvertrag bezeichnet, sondern als “Vertrag über die endgültige Regelung für Deutschland”. Das Wort “Wiedergutmachung” taucht nicht auf, aber mit dem Begriff “Endgültige Abrechnung” war vorgesehen, dass alle Ansprüche hiermit beglichen werden. So sehen es Deutschland, die vier Verbündeten und alle anderen Staaten – alle außer Griechenland. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag hatte die Funktion eines Friedensvertrags, aber er wurde nicht als Friedensvertrag bezeichnet. Dies könne “aus finanziellen Gründen” nicht in ihrem Interesse sein, so der damalige deutsche Staatssekretär Friedrich Voss. Der Grund war die offene Frage der deutschen Reparationen für den Zweiten Weltkrieg, insbesondere im Falle Griechenlands. Heute argumentiert Berlin, die Griechen hätten 1990 ihre Forderungen stellen sollen. [20] Zwischen Mai und September 1990 diskutierten die Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, der DDR, Frankreichs, Russlands, Großbritanniens und der USA wiederholt über diese Punkte – und erzielten schließlich nach langen Verhandlungen eine Einigung. Am 12. September 1990 unterzeichneten sie in Moskau den Zwei-Plus-Vier-Vertrag, der nach den beteiligten Ländergruppen benannt wurde. Am 1. Oktober 1990 verzichteten die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs in einer gemeinsamen Erklärung in New York auf ihre Rechte gegenüber Deutschland und gewährten damit der Bundesrepublik die volle Souveränität.

Am 15. März 1991 trat der Zwei-Plus-Vier-Vertrag in Kraft. Es war die außenpolitische Ergänzung zum Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Der Vertrag über die endgültige Regelung mit Respekt für Deutschland (deutsch: Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland[a]) oder das Zwei-Plus-Vier-Abkommen (Deutsch: Zwei-plus-Vier-Vertrag;[ b] kurz: Deutscher Vertrag) wurde 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (den beiden Namen) und den vier Mächten, die Deutschland am Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa besetzten, ausgehandelt: Frankreich, die Sowjetunion, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Im Vertrag verzichteten die Vier Mächte auf alle Rechte, die sie in Deutschland innehatten, so dass ein wiedervereinigtes Deutschland im folgenden Jahr vollständig souverän werden konnte. [1] [2] [3] Andererseits erklärte sich Deutschland bereit, seine Annahme seiner bestehenden Grenze zu Polen zu bestätigen, und akzeptierte, dass die Grenzen Deutschlands nach der Wiedervereinigung nur den damals von West- und Ostdeutschland verwalteten Gebieten entsprechen würden, wobei alle anderen Gebietsansprüche (z. B. an die Oblast Kaliningrad) ausgeschlossen und widerrufen würden.

Am besten wäre es, wenn Griechenland vor dem Internationalen Gerichtshof Klage gegen Deutschland erheben würde. Sie könnten auf Rückgabe des Darlehens plus die Wiedergutmachung für NS-Verbrechen und Kriegsschäden klagen. Sein Urteil würde Klarheit und Zufriedenheit bringen. Nach der Auflösung der Sowjetunion im Dezember 1991 überwies die Kommandoeinheit der sowjetischen Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland an die Russische Föderation. Die deutsche Regierung erkannte daraufhin den Anspruch der Russischen Föderation als Nachfolgestaat der Sowjetunion an, einschließlich des Rechts, Truppen bis Ende 1994 in Deutschland zu halten. Da das postsowjetische Russland jedoch in einer schweren wirtschaftlichen Notlage ist, ordnete Präsident Boris Jelzin an, den russischen Truppeneinsatz in Deutschland auf ein Niveau zu reduzieren, das deutlich unter den im Vertrag vorgesehenen liegt. Die letzten russischen Truppen verließen Deutschland Ende August 1994, vier Monate vor Ablauf der Vertragsfrist.

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