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Erzieherinnen und Erzieherinnen (staatlich anerkannte Jugend- oder Kinderbetreuerinnen) werden in der Regel in der Vergütungsgruppe S6 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt, wobei die Gehaltsstufen dieser Vergütungsgruppe auf Berufserfahrung basieren. Erzieherinnen und Erzieherinnen, die bereits Berufserfahrung haben, werden in der Regel der Stufe 2 zugeordnet. Höhere Niveaus werden erst nach mehreren Jahren mit demselben Arbeitgeber erreicht. Laut einer Online-Umfrage der Lohnspiegel-Einkommensvergleichsseite aus dem Jahr 2014 beträgt der Bruttoverdienst staatlich anerkannter Jugendlicher oder Kinderpfleger ohne Boni auf Basis einer 38-Stunden-Woche derzeit durchschnittlich 2.490 Euro pro Monat. Die Hälfte der befragten Jugendlichen oder Kinderbetreuer verdient weniger als 2.420 Euro im Monat. Arbeitnehmer in tarifgebundenen Betrieben sind deutlich besser dran als Arbeitnehmer in Betrieben, die nicht an Tarifverträge gebunden sind. Die Landesregierung engagiert sich auch in eigenen Initiativen und Programmen. Diese Systeme sind in erster Linie auf den wettbewerbsfähigen Arbeitsmarkt ausgerichtet; in der Tat ist ihre Maxime “der erste Arbeitsmarkt zuerst” (wobei in Deutschland der Begriff “erster Arbeitsmarkt” sich auf den freien Markt bezieht, der nicht aus Steuereinnahmen finanziert wird). Unsere Programme konzentrieren sich vor allem auf die Weiterbildung von Arbeitnehmern und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit: Niedersachsens “Pakt für Ausbildung” bündelt alle unsere Ressourcen, um zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Mit unserer Kompetenzförderinitiative für Niedersachsen (“Qualifizierungsoffensive Niedersachsen”) wollen wir die Bildungschancen in unserem Bundesland verbessern und dafür sorgen, dass wir die dringend benötigten Fachkräfte haben. Lehrer mit Beamtenstatus, die an einer Schule in einem anderen Bundesland arbeiten möchten, benötigen die Zustimmung des Ministeriums für Bildung und Kultur, das für ihre alte Schule und die des aufnehmenden Landes zuständig ist. In einer im Mai 2001 verabschiedeten Vereinbarung legte die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder zwei Verfahren für die Versetzung von Lehrern zwischen den Ländern fest. Ziel dieser Vereinbarung ist es unter anderem, die Mobilität von Lehrkräften in Deutschland zu erhöhen: Einerseits können Lehrer nun jederzeit am Bewerbungsverfahren in einem anderen Bundesland teilnehmen.

Darüber hinaus können sie im Rahmen des bereits vor der Vereinbarung vom Mai 2001 geltenden Umtauschverfahrens eine Entsendung in ein anderes Bundesland beantragen. Mit diesem Verfahren übernimmt jedes Bundesland nur so viele Lehrer aus anderen Bundesländern, wie Lehrstellen durch Die Verlegung von Lehrpersonal in andere Bundesländer frei werden.

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